Neue Ausstellung nach Winterpause „NaturForm“ mit Ute Krautkremer und Christoph Peter Seidel

Nach der Winterpause öffnet das Kunsthaus Zendscheid seine Türen für die erste Ausstellung im Jahr 2017.

Vom 21.05.2017 bis 25.06.2017 werden im 300 Jahre alten Haus Werke von Ute Krautkremer und Christoph Peter Seidel gezeigt.

Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am Sonntag, 21. Mai 2017 um 11 Uhr in Zendscheid/ Eifel ein.

Best of Ruhrgebiet – Top 20 – Part III

Best of Ruhrgebiet – Top 20 – Part III

Best of Ruhrgebiet – Top 20 – Part III
Malerei, Skulptur, Fotografie, Objekte, Installation

Eröffnung 02.06.2017, 19:00 bis 21:00 Uhr

Aussteller_innen:
Eberhard Bossiet
Joachim Brohm
Holger Bunk
Felix Droese
Christa Feuerberg
Dorothee Goiz
Ewerdt Hilgemann
Rolf Joerres
Peter Koenitz
Gereon Krebber
Maik Dirk Loebbert
Heinz Guenter Prager
Timm Rautert
Mario Reis
Klaus Rinke
Wolfgang Schmitz
Michael Schoenholz
Brigitte Schwacke
Julius Stahl
Michael van Ofen

Galerie Frank Schlag & Cie
Meisenburgstrasse 173
D 45133 Essen
Deutschland
Tel : +49 (0) 201/ 1 80 77 72
Fax : +49 (0) 201/ 1 80 77 73
E-Mail: german-modern-art@t-online.de
Link: http://www.german-modern-art.com/

Laufzeit: 02.06. bis 29.07.2017

Neue Veröffentlichung: Schattenlose Gedanken – Philosophische Prosa und Dichtung

Cover Schattenlose Gedanken

Neue Veröffentlichung vom Kunsthaus Zendscheid: „Schattenlose Gedanken“ – Philospophische Prosa und Dichtung von Sander Wilkens
–> Buchbeschreibung und Kurzbiografie (pdf)

Der Schaulauf gehört – den Künsten, den Märkten, der Mode, … dem Sport. Der Schattenlauf – der Welt, ihrem Terrain, und unbestreitbar dem Geist. Dieser hat, als Mind, in der jüngeren Entwicklung (gemessen am 18. und 19.) eine erhebliche Verblassung hinnehmen müssen, und beweist, wenn dies zutreffen kann. Der richtige Schatten aber weicht gar nicht in das äußere Antlitz, sondern freilich in den Gran der Ertüchtigung, und dieser hat, außerdem, keine Bleibe! Wenn es ein Schaufenster gäbe, müsste es von doppelten Gestalten erzählen, jedenfalls dass was außen eine Person, Figur und Rolle(n) bedient, nach innen weicht und, in sehr bestimmten Sinne, zergeht. Dies wäre ein Thema der ›Monologia‹, die sogar noch weiter abmisst, was ehemals in das Jenseits reicht. Vier Essays zur Ästhetik und Poesie wissen außerdem von Mummen und gestalthaften Erscheinungen in der Luft, die gleichwohl zur Person gehören und offenbar der Energiebasis zu verdanken sind. Ad personam – zwei hierunter erläutern die Werke von Lydia Weber und Mario Reis, die u.a. dem »Kunsthaus Zendscheid« nur zu bekannt sind, und die ›Zoostücke‹, welche wiederum wie schon der Name sagt von den Tieren handeln und diese lassen, mimen die menschliche Rede, um vielleicht ein-, ja zwei-, gar vielmal das ganze Theater zu durchmessen. Denn wer wüsste, letztendlich, die wirkliche Dimension?

Das gesamte Buch von Sander Wilkens kann hier kostenlos angesehen werden.

Vulkan-Art im Fluss: In der Da-Halle Darscheid am 20. November

Vom Urknall zum Knallbunten Frosch-Konzert

Eine vielfach klingende Installation – auch mit Malerei und Objekten aus Eifeler Ateliers – wird am Sonntag den 20. November in der Da-Halle in Darscheid begehbar sein.

Das Vulkan-Kultur-Team – mit Karl Aginmar und Alexander Schmid aus Nohn – hat hier am Rande von Darscheid z. B. Arbeiten der Kunstgeschichte mit Objekten unseres Alltags so verbunden, dass eine Art Fluss geworden ist, aus Formen und Inhalten, mit denen die Besucher vielfältige Entwicklungs-Geschichten und Zusammenhänge erleben können.

Ermöglicht und gefördert wird die Schau von dem Darscheider Unternehmer Ulrich Johann, der dafür eine 700qm-Halle zur Verfügung stellt.

Kinder-Zeichnungen, Alltags-Art und Arbeiten von Schülern der Kunst-Klasse von Robert Hötzel und Jan Löwe am Thomas-Morus-Gymnasium in Daun finden sich hier ebenso wie Bilder, Skulpturen, Themen und Ereignisse von Walter Zurborg, Mario Reis, Peter und Gabriele Goehlen, Werner Bitzigeio, Ralf Hoppe, Lydia Weber, Christine Kaupmann, Joseph Beuys, Kazimir Malewitsch, Marcel Duchamp, neben anderen Readymades und aktuellen Fundstücken und vielen Überraschungs-Objekten aus Eifeler Ateliers von Daun bis Weißenseifen.

Freie Arbeiten aus den Werkstätten der Weggemeinschaft Vulkaneifel und von Insassen der Jugendstrafanstalt Wittlich sind ebenso gleichberechtigte Teile dieser Gemeinschafts-Ausstellung, wie die runden Arbeiten, die mit den Besuchern noch entstehen sollen. Einfach und vielschichtig zugleich.

Ein viele kilo-schweres Evangeliar von Heinrich dem Löwen und zwei wundervolle Daumen-Kino-Büchlein von Franziskus Wendels und Sven Nieder: Hier in Verbindung mit Holzschnitten von Albrecht Dürer…

„…vom Loch-Nix über die Kurve zu Kugel und Kubus: Wie Formen werden. Vom Punkt-Punkt-Komma-Strich zu Mona-Lisa und zurück zu Auto-Malerei in vielfachem Sinne… …aus einem scheinbaren Chaos entwickeln sich verschiedenste Ordnungs-Faktoren. Bis hin zu den Landmaschinen, die ursprünglich in der Halle standen, und nun ebenso zu einem schlüssigen Teil der Ausstellung werden, wie die Halle selber. Von Da bis Da also.“ In der Da-Halle in Darscheid: Karl-Kaufmann-Straße 10.

Am 20. November ab 11 Uhr.

Bis einschließlich 17 Uhr ist stündlich ein Sonderereignis, meist mit anschließender Führung, vorgesehen.

– Um 11 Uhr beginnt TRITETT aus Köln – jazzy und frei mit musikalischen Experimenten, zu denen sich die Musiker auch von der Installation anregen lassen wollen – offen auch für Anregungen und Beiträge der Besucher…

– Für 12 Uhr hat der seit vier Jahren in der Vulkaneifel lebende Mario Reis ein „Knall-Buntes Frosch-Konzert“ vorbereitet. Eine andere Seite des Künstlers, von dem hier auch stille Arbeiten zu sehen sind. Danach wird eine Führung angeboten.

– Um 13 Uhr beginnt ein weiterer Rundgang

– Um 14 Uhr ist Alexander Schmid bereit, Besucher durch seinen interaktiven Sound- und Bewegungs-Parcours seines kritisch-kreativen Kosmos zu begleiten. 

– Um 15 Uhr G. Funden: Gedichte aus dem „AllTag mit LebeWesen“.

– 16 Uhr Führung und offene Gesprächs-Runde über Fluss & Werdung

– 17 Uhr offene Sofort-Musik mit Alexander Meyen

– 18 Uhr Licht-aus! für einen erleuchteten Raum.

Noch bis 16. Juli: SKULPTUREN+OBJEKTE mit Jemph Bastin und Martin Schöneich

„Mit der aktuellen Ausstellung zweier Bildhauer ist der Kunsthaus-Chefin eine eindrucksvolle Schau gelungen, in der die gezeigten Skulpturen eine wunderbare Synthese mit der kompakten Architektur des alten Hauses eingehen. Dabei wird eine ganz neue Sicht auf Raum wie Kunstwerk möglich.“
Eva-Maria Reuther

Die aktuelle Ausstellung des Kunsthaus Zendscheid SKULPTUREN+OBJEKTE zeigt Corten-Stahl-Skulpturen des in der Pfalz lebenden Bildhauers Martin Schöneich und Holzskulpturen des Luxemburgers Jhemp Bastin – noch bis zum 16. Juli 2016 in Zendscheid/ Eifel.

–> zum Artikel „Feinsinnige Balance, weiter Durchblick – Kunsthaus Zendscheid zeigt abstrakte Skulpturen aus Stahl und Holz“ (von Eva-Maria Reuther, Trierischer Volksfreund, 27.05.2016)